Ein eigenartiges, schwieriges Jahr geht zu Ende!

Veröffentlicht am 16.12.2020 in Ortsverein

Es fing an wie gewohnt. Die Feiertage zum Jahreswechsel waren überstanden, die guten Vorsätze für 2020 noch nicht vergessen. Beim Neujahrsempfang drängten sich wieder die Besucher. Die Fastnacht stand vor der Tür. Das Wort "Corona" wurde ab und zu schon mal gehört. Ab März war plötzlich alles anders. Wir mussten unsere Lebensweise total umkrempeln.

 

Der erste "Lock-Down" zwang uns zum Innehalten. Würde unsere Konsumgesellschaft dies aushalten? Unsere Volkswirtschaft stürzt in die nächste Krise nach dem überwundenen Banken-Desaster von 2008. Unser Familienleben muss anders organisiert werden, Schulen und Kitas sind geschlossen.

 

Doch wir bewältigen all diese Herausforderungen. Bund und Länder tun dazu das Ihrige. Im Sommer scheint sich die Situation zu entspannen. Doch der Herbst zeigt überdeutlich: Wir haben uns alle zu früh zurück gelehnt. Die 2. Welle trifft uns mit voller Wucht.

 

Unmut macht sich breit. Von "Corona-Diktatur" und "Ermächtigungsgesetz" ist die Rede. Welch unwürdiges und geschichtsvergessenes Gebrüll bei den Querdenker-Demos. Dunkelbraunes, rechtsradikales, rassistisches Gedankengut wird dabei toleriert. Bertold Brecht hatte leider Recht: "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch!".

 

Wir sind alle aufgefordert: Wehret den Anfängen! Verteidigen wir gemeinsam unsere Demokratie!

 

Seit vergangenen Samstag sind uns nun in Baden-Württemberg Ausgangsbeschränkungen auferlegt, und seit dem 16. Dezember sind wir in der ganzen Republik mit einem verschärften Lock-Down konfrontiert. Hoffentlich bringen wir alle die notwendige Einsicht auf, diese Maßnahmen zu akzeptieren. Nicht nur im Klinikum Karlsruhe sind mittlerweile alle Intensivbetten belegt. Die Situation in den Krankenhäusern wird sich noch verschärfen, denn die angesagten Restriktionen wirken erst mit Verzögerung.

 

Und zum Jahresende muss es uns auch ein Bedürfnis sein "Danke!" zu sagen. All den Menschen, die seit Monaten in unseren Krankenhäusern, Seniorenheimen, bei den Hilfsorganisationen usw. den "Laden" am Laufen halten. Bis zur persönlichen Belastungsgrenze und oft darüber hinaus versuchen sie, die Covid-19-Folgen zu mindern.

 

Unsere Weihnachtstage und den Jahreswechsel werden wir nicht wie gewohnt feiern können. Hoffentlich schaffen wir es, die Verbreitung des Virus durch unser persönliches Verhalten einzudämmen. Im neuen Jahr würden wir alle davon profitieren können.

 

Für den Fall, dass Sie die Weihnachts- und Neujahrswünsche im Anzeigenteil dieses Gemeindeanzeigers übersehen sollten, wünscht Ihnen die Bietigheimer SPD auch an dieser Stelle "Frohe, besinnliche, erholsame, gesunde Weihnachtstage und alles erdenklich Gute für das neue Jahr!"

 
 

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