Mit bewährter Führung in die anstehenden Wahlen

Veröffentlicht am 02.05.2018 in Ortsverein

Aus der Jahreshauptversammlung: Mit unerschütterlicher Zuversicht und mit dem Willen, an der notwendigen Erneuerung der SPD mitzuarbeiten, will der Bietigheimer Ortsverein der SPD die zukünftige Arbeit angehen. Nur über Vergangenes zu lamentieren lohnt sich nicht, stellte der Vorsitzende des Ortsvereins Günther Matz bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung im Schützenhaus heraus. Es war ihm eine besondere Freude, unter den Teilnehmern auch den SPD-Landtagsabgeordneten und Ehrenbürger unserer Gemeinde, Ernst Kopp begrüßen zu dürfen.

Der für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrte Felix Petry (Mitte),

Vorsitzender Günther Matz (rechts), der neue 2. Vorsitzende Samuel Engelhard 

 

Doch bevor G. Matz in seinen Jahresbericht einstieg, gedachte man des im vergangenen September verstorbenen Genossen und Alt-Gemeinderates Hermann Rapp. Mit ihm verlor die Bietigheimer SPD einen Genossen von "altem Schrot und Korn", der über 40 Jahre Mitglied gewesen war und sich noch im hohen Alter von über 80 Jahren mit Herzblut für die Belange der SPD einsetzte.

Auf die Situation der SPD im Gemeinderat und im Verhältnis zur Verwaltung eingehend, stellte G. Matz in seiner Eigenschaft als Fraktionssprecher im Gemeinderat fest, dass es mit dem neuen Bürgermeister Constantin Braun, CDU keinerlei Problempunkte gibt. Die Zusammenarbeit gestaltet sich überparteilich und vertrauensvoll.

Der Generationenwechsel in vielen Bereichen der Verwaltung ist natürlich gewaltig und so sei es verständlich, dass nicht alles nahtlos ineinander übergehen kann. Man befinde sich in bestimmten Bereichen sicher noch in einem gewissen Lernprozess, aber man habe den Eindruck, dass sich jede/jeder sehr viel Mühe gibt und nicht von vornherein glaubt, alles besser wissen zu wollen - so die Betrachtungsweise von G. Matz.

Auch die Themen, die aktuell den Gemeinderat beschäftigen, wurden angesprochen. Ein Zukunftskonzept für das ehemalige Bundeswehrgerätelager an der B 3 muss gefunden werden. Anfragen von Firmen und Gewerbeparkentwicklern gibt es, doch die "eierlegende Wollmilchsau" scheint noch nicht dabei zu sein. Aber es gilt Qualität vor Schnelligkeit, denn wir sind nicht unter Zeitdruck.

Auf vollen Touren laufen derzeit die Arbeiten in der Hardt-, Garten- und Bergstraße. Während die Hardtstraße fertiggestellt ist, sind die Arbeiten in den beiden anderen Straßen in Verzug. Der ursprüngliche Bauzeitenplan war wohl doch zu ehrgeizig.

Mächtig "ins Zeug legen" muss man sich, so G. Matz weiter, auch mit verschiedenen Bebauungsplänen. Der Plan für das Sanierungsgebiet "Bahnhofsumfeld" geht in die letzten Runden, die Gebiete "westlich der Rheinstraße" und "Kirchstraße mit Umfeld" stehen an.

Aus Sicht des Ortsvereins muss die Zusammenarbeit mit den OVs im Gemeindeverwaltungsverband verstärkt werden, denn Kreistags- und Gemeinderatswahlen stehen in 2019 an und es gilt, unsere Sitze in den jeweiligen Gremien zu verteidigen. Hierzu wird das Engagement aller Genossinnen und Genossen nötig sein.

Von einer guten Kassenlage konnte Kassier Jürgen Hammer berichten, dem Kassenprüfer Günter Schreiner eine einwandfreie Kassenführung bescheinigte. Keine Probleme hatte Ernst Kopp, MdL, der das Amt des Wahlleiters übernommen hatte. Nur das Amt des 2. Vorsitzenden musste neu besetzt werden. Der langjährige 2. Vorsitzende Hans-Peter Martin kandidierte nicht mehr. Da er sich im verdienten Urlaub befand, wird das Dank-Präsent nachgereicht. Der Vorstand setzt also wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender Günther Matz, 2. Vorsitzender Samuel Engelhard, Kassier Jürgen Hammer, Schriftführerin Eleonore Baumstark, Kassenprüfer Günter Schreiner und Lukas Kopp. Die Arbeit der Vorstandschaft unterstützen die Beisitzer Cansel Bicer, Nadine Münch, Hermann Ganz, Karin Schwamberger und Alexandra Wirbser.

Doch damit waren noch nicht alle Regularien erledigt. Auch wenn das Fußballspiel Bayern gegen Real Madrid lockte, in geheimer Wahl mussten noch in mehreren Wahlgängen die Kreisdelegierten und die Delegierten zur Europawahl bestimmt werden. Kreisdelegierte sind Cansel Bicer, Hermann Ganz, Samuel Engelhard und Günther Matz. Ersatzdelegierte sind Karin Schwamberger, Jürgen Hammer und Lukas Kopp. Die Delegierten zum Thema "Europawahl" ergeben sich aus demselben Personenkreis.

Eine ganz angenehme Pflicht durfte Günther Matz am Ende der Jahreshauptversammlung erfüllen. Genosse Felix Petry ist 40 Jahre Mitglied der SPD. Mitte der 1980er war er mehrere Jahre 1. Vorsitzender, berufsbedingt musste er dann ins 2. Glied rücken, viele Jahre war er Beisitzer im Vorstand. Zu Zeiten, als politische Diskussionen manchmal recht heftig verliefen, hat Felix Petry immer versucht, die sachliche Ebene hervorzuheben. 

Für seine Verdienste dankte ihm G. Matz mit Ehrenurkunde und Ehrennadel sowie einem flüssigen Präsent.

 
 

unser Landtagsabgeordneter

Ernst Kopp MdL

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