25.07.2022 in Ortsverein

Ferien und Urlaub haben wir uns alle verdient!

 

„Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“ sang Rudi Carrell 1975 und meinte damals mit ‚richtig‘ trocken und heiß. Das Problem der nassen und kalten Sommer haben wir heute, 50 Jahre später, nicht mehr.

 

Wenn es vom Versmaß her nicht so schlecht passen würde, würde Carrell heute wahrscheinlich singen: „Wann wird’s mal wieder ein normaler Sommer?“ Es scheint Lichtjahre her, dass wir als SPD Ortsverein an dieser Stelle einfach „Ihnen allen  schöne, entspannte, erholsame Sommerferien“ schreiben konnten, ohne dem Wunsch ein großes „trotz…“ anzuhängen.

 

In den letzten beiden Jahren war das einem bis dahin unbekannten Virus geschuldet, das von den 99% der Bevölkerung, die an eine Pandemie glaubten, oft als „Corona-Krise“ bezeichnet wurde.

 

Heute beschäftigt uns Corona nur noch am Rande. Das liegt aber leider nicht daran, dass wir das Virus besiegt hätten. Vielmehr kann man im Sommer 2022 den Eindruck gewinnen, dass der Anhang „-Krise“ auf nahezu jedes früher unverdächtige Substantiv passt: auf „Energie“ zum Beispiel, auf „Inflation“, auf „Getreide“ oder „Wohnung“, natürlich auf „Klima“, aber auch auf Nischenbegriffe wie „Flughafenabfertigung“. Auf „Ukraine“ nicht, da ist Krieg.

 

Trotzdem, oder gerade deshalb, möchten wir es auch in diesem Jahr nicht versäumen, Ihnen allen schöne, entspannte und erholsame Sommerferien im Kreise netter Menschen zu wünschen, und allen, die unterwegs sind, eine gute, stressfreie Reise und eine sichere Rückkehr in unsere schöne Gemeinde.

 

Passen Sie alle gut auf sich und Ihre Liebsten auf!

 

Falls Sie mit uns über die Krisen dieser Welt oder über Entwicklungen in Bietigheim diskutieren möchten: Wir sind bei den Mittwochstreffs oder auch persönlich jederzeit für Sie erreichbar. 

 

Herzliche Grüße,

Ihr SPD Ortsverein Bietigheim

 

12.07.2022 in Ortsverein

Johannes Kopp ist Bürgermeister von Muggensturm!

 

Es gab nicht wenige Muggensturmerinnen und Muggensturmer, wie auch interessierte Wahlbeobachter aus anderen Gemeinden, die für die Bürgermeisterwahl einen spannenden Wahlabend mit einem knappen Ergebnis prognostiziert hatten.

Denn kurz vor Bewerbungsschluss hatte Johannes Konkurrenz aus unerwarteter Ecke bekommen: Veronika Laukart, seit 2017 amtierende Bürgermeisterin von Au am Rhein, hatte sich ebenso überraschend wie kurzfristig entschieden, sich im letzten Drittel ihrer Auer Amtsperiode ebenfalls für die Nachfolge von Dietmar Späth in Muggensturm zu bewerben.

Doch die erwartete Spannung blieb aus, stattdessen wurde es ein verhältnismäßig entspannter und am Ende triumphaler Tag für Johannes. Grund dafür war nicht zuletzt sein überzeugender Wahlkampf, in dem er sehr transparent und proaktiv in den Dialog mit der Muggensturmer Einwohnerschaft getreten war, sowie sein sympathisches und kompetentes Auftreten bei der Vorstellungsveranstaltung. So konnte Johannes am Ende fast drei Viertel der Stimmen auf sich vereinigen.

Der SPD Ortsverein freut sich mit Johannes und wünscht ihm jederzeit viel Spaß und viel Erfolg für seine Arbeit zum Wohle der Gemeinde. Wir freuen uns sehr, Johannes nun auch im MÖBS Verbund als kompetenten Ansprechpartner und Vertreter sozialdemokratischer Werte zu haben.

Deshalb an dieser Stelle noch einmal vom gesamten SPD Ortsverein Bietigheim: Herzlichen Glückwunsch, Johannes!

 

27.05.2022 in Ortsverein

Erfolg für SPD Bietigheim - Neue KVV-Einzelfahrkarten zum Selbstentwerten ab Mitte Mai 2022

 

Die Empörung war Ende 2021 nicht nur in Bietigheim, sondern in der ganzen Region, groß als die Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) die Abschaffung der Entwerter in den Straßenbahnen und damit verbunden die Abschaffung der Fahrkarten zum Selbstentwerten ankündigte.

 

In seiner Jahreshauptversammlung am 17.11.2021 beschloss der SPD Ortsverein Bietigheim in dieser Angelegenheit an den KVV in Form einer Resolution heranzutreten. Denn die Entscheidung des KVV bedeutete, dass vor allem älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern und Kindern die Nutzung des ÖPNV in einem nicht zu tolerierenden Ausmaß erschwert würde. Der SPD Ortsverein Bietigheim forderte deshalb in seiner E-Mail vom 10.12.2021 den KVV dazu auf die bewährten Fahrkarten weiterhin anzubieten.

 

Im Antwortschreiben von Herrn Dr. Pischon, Geschäftsführer des KVV, wurde uns leider klar signalisiert, dass mit einer Rücknahme der Aufsichtsratsbeschlüsse nicht zu rechnen sei und man davon ausgehe, dass sich das neue digitale Ticketsystem etablieren werde. Allerdings unterschätzte der KVV, dass es in der Region noch viele Menschen gibt, die ihr Leben nicht nur digital sondern auch oder nur analog gestalten. So verhallte unsere öffentliche Kritik am Vorgehen des KVV nicht, sondern es erhoben weitere Fahrgast- und Interessensgruppen ihre Stimmen. Infolgedessen beschloss der Aufsichtsrat des KVV in seiner Sitzung vom 11.03.2022 die Einführung einer Einzelfahrkarte zum Selbstentwerten.

 

Der KVV bietet künftig eine Papierfahrkarte im 5er-Block an, die auf Vorrat gekauft werden und von den Fahrgästen nach dem Prinzip des Baden-Württemberg-Tickets selbst mit Kugelschreiber entwertet werden kann. Zielgruppe sind alle Menschen, beispielsweise Senior*innen oder jüngere Schüler*innen, die gelegentlich mit dem ÖPNV fahren und weiterhin gerne einen kleinen Vorrat an Einzeltickets für alle Fälle in der heimischen Schublade haben möchten.

 

Der SPD Ortsverein Bietigheim hofft, dass bei zukünftigen Beschlüssen des KVV die Belange aller Kunden berücksichtigt werden und nicht nur der Wunsch im Vordergrund steht mit neuen technischen Raffinessen Kunden zu gewinnen.

 

27.05.2022 in Ortsverein

Einladung zum Mittwochstreff am 01.06.2022

 

Endlich ist es wieder so weit! Am Mittwoch, 01.06.2022, findet um 19.00 Uhr der erste Plaudertreff der Bietigheimer SPD im Jahr 2022 im Haus Edelberg, Eingang Raiffeisenstraße statt. Aktuelle politische Themen laden wieder zu anregenden Diskussionen ein. Themenschwerpunkte dürften neben dem Krieg in der Ukraine sicherlich auch noch die zurückliegenden Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und NRW sowie das verbilligte ÖPNV-Ticket für 9 Euro sein. Selbstverständlich kommt auch die Bietigheimer Ortspolitik nicht zu kurz. Alle interessierten Einwohner, ob Jung oder Alt, sind hierzu recht herzlich eingeladen.

 

27.05.2022 in Ortsverein

Rückblick: 1. Bietigheimer Bürgerwanderung am 21.05.2022

 

Bei herrlichem Wetter fand am vergangenen Samstag die 1. Bietigheimer Bürgerwanderung statt. Unsere Gemeinderäte Karin Schwamberger und Dirk Schmitt sowie Alt-Gemeinderätin Nadine Münch schlossen sich der Einladung gerne an und freuten sich nach über 2 Jahren Corona-Pandemie auch wieder am persönlichen Austausch mit der Bietigheimer Bevölkerung. Moderiert wurde die Bürgerwanderung von Bürgermeister Constantin Braun, der die Teilnehmer zu 7 abgeschlossenen, laufenden bzw. zukünftigen Projekten im Ort führte.   


1. Station war das sich im Bau befindliche Ärztehaus. Gesprächs- und Diskussionsbedarf gab es hier hauptsächlich bei der Ansiedlung von Fachärzten, die nach einhelliger Meinung der Teilnehmer dringend erforderlich sei. Hierzu erläuterten Bürgermeister Braun und Stefan Peters, dass aufgrund der geltenden Regelungen hierfür freie Arztsitze erforderlich seien, die es aktuell nicht gäbe. Verantwortlich hierfür ist die Bedarfsplanung der kassenärztlichen Vereinigung, welche vorgibt wie viele zur vertragsärztlichen Versorgung zugelassene Ärzte in einem bestimmten räumlichen Bereich für eine bestimmte Bevölkerungsanzahl zur Verfügung stehen soll.   


2. Station der Bürgerwanderung war das Sanierungsgebiet Alter Ortskern. Hier blickte Bürgermeister Braun zunächst auf die bereits durchgeführten Straßen- und Tiefbauarbeiten zurück. Zentrales Thema war jedoch die zukünftige Gestaltung des alten Ortskerns. Nachdem die Heilig Kreuz Kirche bereits seit 2018 saniert wird, soll im Jahr 2023 auch das in die Jahre gekommene Gebäude des Kinderhauses St. Gabriel und in ein paar Jahren die Neugestaltung des bis dahin ehemaligen Standorts der Grundschule folgen. Zu Letzterem erklärte Bürgermeister Braun, dass geplant sei eine Bürgerwerkstatt zu initiieren, um die Bietigheimer Bürgerinnen und Bürger bei der weiteren Entwicklung des Standortes zu beteiligen. Dies wird von Seiten der Bietigheimer SPD sehr begrüßt.   


Weiter ging es dann zur 3. Station "Jugendangebote". Hier konnten die Teilnehmer der Bürgerwanderung das neue Soccer Feld auf der Stöckwiese beim TuS-Gelände bestaunen. Da dieses sehr gut besucht wird, werde aktuell die Installation einer kleinen Flutlichtanlage für die Abendstunden geprüft, so Bürgermeister Braun. Weitere Angebote für unsere Kinder und Jugendlichen sollen bei der Umgestaltung des Hartplatzes entstehen (Dirt-Bike-Anlage, Bereich für ferngesteuerte Autos...). Auch die Umgestaltung des Jugendraums sei noch nicht abgeschlossen, erläuterte Bürgermeister Braun.   

 

Bei Station 4 "Alte Kapelle" berichtete Architekt Andreas Fritz über die laufenden Sanierungsarbeiten. Auch machte er anhand von entfernten Dachbalken deutlich wie dramatisch sich die Situation vor der Sanierung darstellte (Einsturzgefährdung). Aufgrund der erheblichen Sanierungskosten der Alten Kapelle, ca. 2 Mio. Euro, sowie der Heilig Kreuz Kirche, ca. 4 Mio. Euro, gründete sich der Förderverein KircheNRenovierung Bietigheim. Ausführungen hierzu erfolgten von Dirk Schmitt in seiner Funktion als Kassierer des Fördervereins.   


Nach einer kleinen Pause ging es weiter zu Station 5 "Sanierungsgebiet Bahnhofsumfeld II". Hier wurden die Sanierungsarbeiten in der Bernhardstraße besichtigt. Freuen können sich hier die Bietigheimer und Bietigheimerinnen auch auf eine zukünftige neu gestaltete Grünanlage, die mit einem schönen Wegekonzept zum Verweilen einlädt. Auch sei die Planung für die 2. Straßenbahnhaltestelle im Süden von Bietigheim auf einem guten Weg, so Bürgermeister Braun.


Unsere 6. Station war das sich im Bau befindliche "Kinderhaus Schneidergarten". Hier wird aktuell überprüft, ob aus Sicherheitsgründen der Eschenweg auf die ehemalige B36 verlängert wird, um den Verkehr vor dem Kindergarten zu reduzieren und Gestaltungsspielraum für verkehrsberuhigende Maßnahmen zu schaffen.   


Letzte und 7. Station war die "Neue Grundschule mit Einfeldsporthalle" die am jetzigen Standort der Gemeinschaftsschule entstehen soll. Die Vorbereitungen hierzu laufen auf Hochtouren (z.B. pädagogisches Konzept für Ganztagsbetrieb). Wichtig bei diesem Projekt ist auch die Berücksichtigung des mittelfristigen Wegfalls des kirchlichen Gemeindehauses als kultureller Veranstaltungsort. Die neue Grundschule soll zur Kompensation entsprechend konzipiert und ausgestattet werden.   


Am Rathaus fand schließlich der gemütliche Ausklang der wirklich gelungenen 1. Bietigheimer Bürgerwanderung statt. Der SPD Ortsverein Bietigheim bedankt sich an dieser Stelle auch recht herzlich beim DRK-Ortsverein Bietigheim/Elchesheim-Illingen für die Verpflegung während und nach der Bürgerwanderung.

 

14.04.2022 in Veranstaltungen von SPD Kreisverband Mittelbaden

LKW Parkplätze und der Lärmschutz im Murgtal - Isabel Cademartori MdB zu Besuch

 

LKW Parkplätze sind in ganz Deutschland - aber gerade bei uns im Murgtal - Mangelware. Gestern war deshalb Isabel Cademartori MdB zu Gast bei einer Veranstaltung des Kreisverbands Mittelbaden. Als Mitglied des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestags und Lärmschutzbeauftragte der SPD-Fraktion im Bundestag hat sie sich die Situation gemeinsam mit uns am Amalienberg in Gaggenau-Ottenau angeschaut. Danach hat unser stellv. Kreisvorsitzender Ademir Karamehmedovic mit Isabel, Vertretern der Logistik- und Speditionsbranche und betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern diskutiert. Wo können gute LKW Parkplätze entstehen, ohne das die Anwohnerinnen und Anwohner über Gebühr belastet werden? Klar ist: das grüne Verkehrsministerium Baden-Württemberg muss aktiver nach guten alternativen Standorten suchen. Das ist Verkehrsminister Herrmann sowohl den LKW-Fahrern als auch den Bürgerinnen und Bürgern Ottenaus schuldig!

 

06.02.2022 in Ortsverein

Antwort auf die Fragen der Montagsspaziergänger*innen

 

Liebe Absender*innen des Schreibens an den SPD-Ortsverein Bietigheim,
Vielen Dank für den Brief, den ihr in mehrfacher Ausfertigung für uns im Rathaus hinterlegt habt. Und danke auch für euer Einverständnis, unsere Antwort im Gemeindeanzeiger zu veröffentlichen. Wir erlauben uns, die Antwort auch hier auf unserer Homepage zu veröffentlichen.


Ihr listet in eurem Schreiben 28 fachliche Fragen, die ihr, wie ihr schreibt, gerne "wahrheitsgemäß beantwortet haben" möchtet. Einige davon sind leicht, weil sie in sämtlichen Medien hoch und runter diskutiert werden, die könnte man spontan beantworten, z.B.:


Frage 8: Werden die Impfstoffe verhindern, dass man Covid-19 bekommt? Nein, sie minimieren nur das Risiko und schützen vor schweren Verläufen.


Frage 10: Können wir durch die Impfung auf eine Maske verzichten? Nein.


Frage 17: Gibt es Ärzte und Wissenschaftler, die den Menschen empfehlen, sich nicht impfen zu lassen? Ja, denn die Gesamtheit der Ärzte und Wissenschaftler ist ja keine homogene Gruppe. Aber unseres Wissens sind das nur sehr, sehr wenige.
Usw.


Aber für die meisten eurer Fragen müsste man sich tief in die jeweiligen Themen einlesen, um fundiert Auskunft geben zu können, denn sie sind schon sehr speziell und detailliert.


Am schnellsten ginge das, indem man unter einem Stichwort googelt, wie "Faktencheck zu Thesen von Impfskeptikern" oder so ähnlich. Dann stößt man schnell auf Seiten wie die von CORRECTIV (https://correctiv.org/), die von sich sagen, sie stünden "als vielfach ausgezeichnetes Medium [...] für investigativen Journalismus". Die haben auf all eure Fragen Antworten, aber die sind wieder ganz anders als die Antworten, die ihr selbst habt (denn wir gehen davon aus, dass eure Fragen im Großen und Ganzen rhetorischer Art waren, weil ihr Antworten dazu längst habt). Wahrscheinlich finden sich eure Antworten ebenfalls gesammelt auf einer Website im Internet, und wir würden sie schnell finden, wenn wir unsere Suche in Google etwas umformulierten.


Dann lassen wir eure Quellen gegen unsere Quellen antreten und am Ende ist immer noch jede Seite der Meinung, dass die Gegenseite schlechter oder einseitiger informiert sei, als man selbst.


Aber das bringt ja nichts, und das wollten wir mit unserem offenen Brief auch nicht bezwecken. Wir möchten nämlich eigentlich nur deeskalieren. Wir möchten mit euch reden, euch besser verstehen lernen. Wir möchten unter allen Umständen verhindern, dass die Situation in Bietigheim weiter eskaliert und sich die Fronten, die sich im Laufe der Pandemie gebildet haben, zunehmend hasserfüllt gegenüberstehen.


Vielleicht ist unsere Sorge ja übertrieben oder sogar unbegründet, denn ihr spaziert ja friedlich. Aber das gab es ja schon an mehreren anderen Orten, dass aus Spaziergängen Fackelzüge wurden oder dass es zu teils blutigen Auseinandersetzungen zwischen unterschiedlichen Lagern oder einem Lager und der Polizei kam.


Große Sorge bereitet es uns, dass im Rahmen der Spaziergänge in Bietigheim wohl die Wochenzeitung "Demokratischer Widerstand" verteilt wird. "Darf beim Spazieren nicht fehlen" steht da auf der Titelseite.


Auf Seite 5 der Ausgabe Nr. 75 vom 8.1.2022 schreibt Herausgeber Anselm Lenz unter dem Titel "Liebe Demokraten":


"Das Terrorregime nutzt wieder die gleichgeschalteten Medienkonzerne, um Befehle an seine Höflinge durchzugeben."


Es geht in dem Artikel aber nicht um Belarus oder Syrien, sondern um einen Tagesschau-Beitrag zu einer Corona-Demonstration (von Befürwortern der Corona-Maßnahmen) in Mannheim.


Bitte lasst euch bei euren Spaziergängen von solchem Hass nicht verführen oder leiten!


Wenn ihr euch nicht impfen lassen wollt, dann lasst euch nicht impfen. Wenn ihr gegen Corona-Maßnahmen demonstrieren wollt, dann demonstriert. Wenn ihr gegen Maßnahmen klagen wollt, dann klagt. Das alles ist euer gutes Recht in einer Demokratie (Wir fänden es besser, wenn ihr die Spaziergänge als Demonstration anmelden würdet, dann wird die politische Absicht deutlich, aber das ist unsere persönliche Meinung).


Aber bitte, verhaltet euch so solidarisch, wie es euch möglich ist, gegenüber denjenigen, die daran glauben, dass Covid-19 bedrohlich ist, dass impfen hilft, und dass Maßnahmen nötig sind, auch wenn sie die Freiheit des Einzelnen vorübergehend einschränken.


Zeigt euch solidarisch gegenüber denjenigen, die z.B. im Gesundheits- oder Erziehungswesen seit Monaten auf letzter Rille arbeiten. Wie? Indem ihr in Innenräumen mit vielen Menschen (weiterhin) Masken tragt, auch wenn ihr deren Sinn nicht erkennt. Indem ihr große Menschenansammlungen, bei denen sich viele von solchen Menschen befinden, die Angst haben vor diesem Virus, eher meidet. Indem ihr euch testen lasst, wann immer möglich oder nötig. Indem ihr keine Impfausweise fälscht oder gefälschte Ausweise erwerbt.


Geht das? Lasst uns auch darüber sprechen, welche Art von Solidarität oder Akzeptanz ihr von uns erwartet. Das hilft uns allen mehr, als wenn wir über juristische oder medizinische Fachfragen streiten, wie "Besteht die Möglichkeit einer 'IATROGENEN REAKTION' (ein unerwünschtes Ereignis, das durch die Wechselwirkung mehrerer Substanzen oder Medikamente verursacht wird) durch den Impfstoff?" (Frage 19) 


Sonst kommen wir doch auf keinen grünen Zweig. Was meint ihr?


Wir sollten jetzt die Weichen dafür stellen, dass wir in Bietigheim auch nach der Pandemie alle gerne und gut hier im Dorf zusammenleben. Und dass wieder wesentlichere Faktoren darüber entscheiden, mit wem wir gerne Zeit verbringen, als die individuelle Impfbereitschaft.


Viele Grüße,
SPD-Ortsverein Bietigheim


P.S.: Wir antworten normalerweise grundsätzlich nicht auf anonyme Schreiben und die Ausnahme, die wir in diesem Fall gemacht haben, wird die einzige bleiben! Wenn ihr an einem Austausch interessiert seid, dann gebt also beim nächsten Mal bitte eure Namen an. Ihr werdet sicher verstehen, dass es sehr unangenehm ist, wenn man nicht weiß, mit wem man es zu tun hat.


Liebe Leser*innen dieser Zeilen: Falls Sie unsere Angaben nachprüfen möchten, schreiben Sie uns eine Mail unter Angabe Ihres Namens an SPD-Bietigheim@web.de. Wir schicken Ihnen gerne Screenshots von der Titelseite des "Demokratischen Widerstands", den vollständigen Artikel "Liebe Demokraten!" sowie den kompletten Brief, der uns anonym zugegangen ist.

 

Landtag

Jonas Nicolas Weber
Jonas Nicolas Weber

 

 

 

Bundestag

Gabriele Katzmarek

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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