03.03.2024 in Aktuelles

Aus dem Vorstand: Jugendarbeit hat viele Facetten

 

Kinder rennen und bolzen auf dem Sportplatz. Ein ehrenamtlicher Betreuer, eine Betreuerin opfert einen Teil seiner/ihrer Freizeit. Vielleicht erhält er/sie eine kleine finanzielle Vergütung, die steuerlich nicht schädlich ist? In der Mehrzweckhalle trainieren die kleinen und auch größeren Handballer, die noch nicht erwachsen sind. Von wem werden sie angeleitet? Trainer, auch Damen gemeint, die evtl. von außen kommen und für ein monatliches "Gehalt" die anstrengende Arbeit leisten. Wer leistet für den/im TuS Bietigheim in den verschiedenen Abteilungen die Jugendarbeit. Auf den Tennisplätzen gibt es den Sommer über Unterricht von Trainern (s. o.), die dafür natürlich bezahlt werden müssen. Im Musikverein, im Harmonika-Spielring und überall in unseren Vereinen versucht man Kinder und Jugendliche auszubilden, zu fördern um sie irgendwann später in die Vereinsgemeinschaft der Erwachsenen integrieren zu können.  


Bei "Con Fuoco" ist dieses Ansinnen natürlich genau so ausgeprägt. Um aber Kinder und Jugendliche nach Jahren der Ausbildung in das große Orchester "einbauen" zu können, müssen diese natürlich auf recht hohem Niveau ihre Instrumente beherrschen. Solch ein Niveau ist allerdings mit Amateurkräften nicht zu erreichen. Deshalb sind hier professionelle Ausbilder (s. o.), die Mitglied im Verein und im Orchester sind, am Werk und engagieren sich wöchentlich mehrere Stunden lang.


Der Arbeit der vielen ehrenamtlich Tätigen in unseren Vereinen, Vereinigungen, Initiativen und Projekten ist also größter Respekt zu zollen und größte Dankbarkeit zu erweisen. Sie alle bereichern das Zusammenleben und den Zusammenhalt unserer Dorfgemeinschaft. Was wären wir also ohne sie?


Deshalb kann niemand Interesse daran haben bürgerschaftliches Engagement in Bietigheim leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Es geht schließlich nicht nur um die Klärung einer finanziellen Angelegenheit, sondern um die Wiederherstellung von politischem Vertrauen!

 

22.01.2024 in Aktuelles von SPD Kreisverband Mittelbaden

Deine Gemeinde braucht dich!

 

In wenigen Monaten, am 9. Juni 2024, findet die Kommunalwahl in Baden-Württemberg statt. Für unsere Gemeinderatslisten suchen wir noch engagierte Kandidatinnen und Kandidaten. Das einzige was Sie mitbringen müssen: das Interesse im Gemeinderat eine soziale und gerechte Politik voran zu bringen. Für die Vorbereitung bieten wir Seminare an. Wir wollen bewusst alle Bürgerinnen und Bürger ansprechen: Eine Mitgliedschaft in der SPD ist nicht notwendig um auf unserer Liste zu kandidieren. Wichtig ist das Teilen der gemeinsamen Werte: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.

Wenn Sie Interesse haben, tragen Sie sich gerne in folgendem Formular ein:

 

26.11.2021 in Aktuelles von Jusos Kreisverband Rastatt / Baden-Baden

Solidarität mit der Belegschaft am Bosch Standort Bühl!

 

MdB Gabriele Katzmarek und Jusos Rastatt/Baden-Baden rufen dazu auf Belegschaft und
Gewerkschaften weiterhin im Kampf gegen die Pläne der derzeitigen Geschäftsführung im
Bühler Bosch Werk zu unterstützen.
Vor den Werkstoren von Bosch in Bühl fand am vergangenen Freitag Grußkundgebung der IG
Metall gegen die geplanten Massenentlassungen statt. Die Jusos Rastatt/Baden-Baden hatten
sich zusammen mit der Jugend der IGM Offenburg dem Aufruf zur Teilnahme angeschlossen.
Rund 3000 Menschen waren diesem Aufruf gefolgt.
Auch MdB Gabriele Katzmarek hat ihre Solidarität auf der Kundgebung in einem Redebeitrag
bekundet. Es sei inakzeptabel, dass ein Unternehmen, das erst kürzlich von der Solidarität der
Gesellschaft profitierte, nun seine Gewinne auf dem Rücken der Beschäftigten erhöhen wolle.
Nun solle ein Standort ausgeblutet werden. Statt Zukunftsperspektiven für die Beschäftigten
und die Menschen in der Region, habe sich das Unternehmen für kurzfristige Profite
entschieden.
Bosch hatte noch während der Coronapandemie staatliche Hilfen aus Steuermitteln erhalten.
Nun sollen Arbeitsplätze nach Osteuropa verlegt werden. Zudem hatte Bosch am Standort
Bühl noch vor kurzem große Summen investiert. Betriebsbedingte Kündigungen sind dabei
zudem laut geltender Betriebsvereinbarung eigentlich ausgeschlossen. Trotzdem soll nun
mehr als jede vierte Stelle am Standort Bühl abgebaut werden.
Bei den Jusos Rastatt/Baden-Baden herrscht nach wie vor Fassungslosigkeit angesichts des
angekündigten Stellenabbaus. Gerade, dass Stellen in Forschung und Entwicklung abgebaut
und verlagert werden sollen, stößt bitter auf.
„Bosch schreibt sich die eigene soziale Verantwortung immer groß auf die Fahnen, wenn es
um das Image des Unternehmens geht. Ganz offensichtlich soll die Verlagerung der
Arbeitsplätze nach Osteuropa die Gewinnmarge steigern, indem man die Lohnkosten drückt.
Das ist absolut inakzeptabel und der Inbegriff von auf dem Rücken der Belegschaft
realisierter Gewinne. Also das genaue Gegenteil von gelebter sozialer Verantwortung.” So
David Reiß, Mitglied des Kreisvorstands der Jusos Rastatt/Baden-Baden.
Die Pläne der Geschäftsführung von Bosch, treffen nicht nur Bühl, sie treffen den gesamten
Kreis und die ganze Region. Gerade für die junge Generation, wäre die Umsetzung fatal. Für
sie brächen berufliche Perspektiven vor Ort weg.
MdB Gabriele Katzmarek und die Jusos Rastatt/Baden-Baden stehen weiterhin geschlossen
und solidarisch hinter der Belegschaft des Bühler Bosch Werk. Nach der Kundgebung am
19.11. in Bühl, kann bei Bosch zumindest niemand mehr behaupten, nichts gehört zu haben.

 

03.08.2021 in Aktuelles von Jusos Kreisverband Rastatt / Baden-Baden

Kein Platz für Gegner:innen der Demokratie!

 

Gemeinsames Statement der IG Metall Jugend Gaggenau und der Jusos Rastatt/Baden-Baden

Wir sind zutiefst bestürzt über den Angriff auf den Journalisten und Gewerkschafter Jörg Reichel. Der Landesgeschäftsführer in Berlin-Brandenburg der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di ist am Sonntag in Berlin aus einer Demonstration der sogenannten „Querdenker“ angegriffen worden und kam mit mehreren Verletzungen ins Krankenhaus.

Das Recht auf Meinungs- und Demonstrationsfreiheit ist in unserer Demokratie aus gutem Grund ein hohes Gut. Wer aber dauerhaft von einer eingebildeten „Corona-Diktatur“ schwafelt und wie ein faschistischer Schlägertrupp Journalist:innen und Gewerkschafter:innen angreift, der hat sich selbst zum Feind der Demokratie und ihrer Werte erklärt!

Mit dem brutalen Angriff auf Jörg Reichel haben die dauerhaften Attacken auf die Freiheit der Presse aus dem Milieu der Querdenker eine neue Qualität erreicht, die für uns und unsere Demokratie schlicht nicht mehr hinnehmbar ist. Wir stehen solidarisch an der Seite aller Menschen und aller demokratischer Parteien, die sich tagtäglich für unsere Demokratie einsetzen und sich nicht von Drohungen oder sogar Angriffen in ihrer Arbeit einschüchtern lassen. Sie sind Grundpfeiler unserer offenen und demokratischen Gesellschaft - und die werden wir uns nie wieder nehmen lassen!

Wir wünschen Jörg Reichel gute Besserung und schnelle Genesung und hoffen, dass die Täter:innen bald mit der vollen Härte des Rechtsstaats für ihr abscheuliches Handeln zur Verantwortung gezogen werden.

 

13.09.2020 in Aktuelles von Jusos Kreisverband Rastatt / Baden-Baden

Moria brennt!

 

Moria brennt! Eine Katastrophe mit Ansage


Die Bilder des Grauens, die uns dieser Stunden aus dem Flüchtlingslager Moria auf der
griechischen Insel Lesbos erreichen, sind entsetzlich. Die fürchterlichen Brände, die
mittlerweile fast das gesamte Lager umfassen, sind ein Desaster mit Ansage. Seit vielen Jahren
ist Moria notorisch überbelegt; zuletzt sollen noch ca. 13.000 Menschen - unter ihnen viele
Familien, viele Frauen und Kinder - im Lager festgesessen haben. Ein eigentlich provisorisches
Lager in einem für Waldbrände anfälligen Gebiet, war schon immer ein gefährliches Spiel mit
einer Katastrophe, wie sie nun entsetzlicher Weise eingetreten ist.
Die Brände auf Lesbos sind eine menschliche Katastrophe, an der auch die deutsche Politik,
wie sie Seehofer im Bundesinnenministerium vertritt, eine Mitschuld trägt. Während
Kommunen und Länder unter den Schlagworten #WirHabenPlatz oder in Form der Sichere
Häfen Initiative immer wieder die Aufnahme von in Moria festsitzender Menschen angeboten
haben, blockiert Seehofer seit Jahren diese freiwillige Aufnahme. Nicht zuletzt der
niedersächsische Innenminister, unser Genosse Boris Pistorius, hat in der Vergangenheit immer
wieder die Bereitschaft seines Landes zur Aufnahme von Geflüchteten artikuliert. Alleine
Seehofer hat zum erneuten Mal blockiert.
Es ist nun unsere Pflicht, sofort den von der Katastrophe von Moria betroffenen Menschen
humanitäre Hilfe zuteil kommen zu lassen, die nur in einer sofortigen Evakuierung des Lagers
und die Aufnahme der Betroffenen bestehen kann. Noch vor wenigen Tagen hatten
Aktivist*innen 13.000 Stühle auf die Wiese vor dem Reichstagsgebäude gestellt - einen für
jeden der in Lesbos festsitzenden Menschen. Wenn man einen Stuhl für jeden von ihnen auf
eine einzige Wiese stellen kann, wer kann dann noch guten Gewissens behaupten, Europa hätte
keinen Platz?
Auch das von Seehofer vorgetragene Mantra, man wolle keinen Alleingang riskieren, ist an
Zynismus kaum zu überbieten. Menschen können und dürfen keine Verhandlungsmasse sein!
Zudem ist dieses „Argument“ so offensichtlich und arrogant vorgeschoben, wie es schlimmer
nicht geht; haben doch eine Vielzahl, darunter mehrfach das kleine Luxembourg, immer wieder
die Aufnahmebereitschaft aktiv unter Beweis gestellt.
Es bleibt dabei: Herr Seehofer, machen Sie den Weg frei, die von der Katastrophe von Moria
betroffenen Menschen sofort aufzunehmen!

 

24.06.2020 in Aktuelles von Jusos Kreisverband Rastatt / Baden-Baden

Lesekreis der Jusos

 
Unser Lesekreis startet!

Lust, mal wieder ein Buch zu lesen?
Interesse, dich mit anderen darüber auszutauschen?
Dann bist du hier genau richtig!

Die Jusos Rastatt Baden-Baden gehen in die erste Runde ihres Lesekreises.

Wir freuen uns über rege Beteiligung!
Bei Interesse einfach eine Nachricht an uns via Facebook oder Instagram oder eine Mail an jusosrababa@gmail.com.

 

Landtag

Jonas Nicolas Weber
Jonas Nicolas Weber

 

 

 

Bundestag

Gabriele Katzmarek

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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